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Zur Hoffnung bestimmt |
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Unter dem Thema: ,, Zur Hoffnung bestimmt“ haben in diesem Jahr wieder über 80 Gemeindemitglieder an den Exerzitien im Alltag teilgenommen. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden zu den gewohnten Zeiten in der Marienkirche, in Hl. Geist und in der St. Konrad-Kirche Interessierten die Möglichkeit geboten, sich vier Tage auf Gottes Botschaft einzulassen. Die Grundlage bildete die Exerzitienmappe des Referats Frauen und Männer aus dem Erzbistum Hamburg, deren Thema wir als Leitgedanken übernommen haben. Als Hauptamtlicher stand Pastoralreferent Frank Nienhaus mit großem Engagement den Ehrenamtlichen mit Rat und Tat zur Seite. Die Themen wurden aufgeteilt und in Teamsitzungen besprochen und abgerundet. An einzelnen Tagen standen als wertvolle Unterstützung Toni Löbbel und Annegret Bertels zur Verfügung.
Der erste Tag, der von Frank Nienhaus vorbereitet wurde, stand unter dem Motto: ,,Gott hat uns aus Liebe dazu bestimmt, seine Kinder zu werden“. Es ist der Gott der bedingungslosen Liebe, der seine Liebe zu uns im Foltertod bezeugt hat. Er ist es, der uns bestimmen will zur Hoffnung. Ihm sind keine menschlichen Abgründe fremd. Er ist Mensch geworden. Dadurch hat er sein Recht erworben, uns als seine Kinder – aus reiner Liebe – zu befreien.
Jeden Tag wurde ein Auszug aus den Briefen des Hl. Paulus an die Epheser vorgelesen. Mit meditativer Musik, mit Gesprächsrunden, aber auch mit vielen Ruhezeiten setzten sich alle Teilnehmer mit dem dargebotenen Thema auseinander. In der Krypta wurden die Abende durch eine spontan entstandene Flötengruppe um Christa Judith musikalisch begleitet.
Die nächste Stufe war die Aufforderung, als Kinder des
Lichts zu leben. Dieses wurde am zweiten Tag durch Rita Walters vermittelt.
Wie nahe Gott uns eigentlich ist, wurde im Anfangsgebet von Meister Eckhart
ganz deutlich. Es liegt nur an uns, ihn einzulassen; er ist da und wartet.
,, Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen: Er ist nicht ferner als vor der Tür deines Herzens. Da steht er und harrt und wartet, wen er bereit finde, der ihm auftue und einlasse. Du brauchst ihn nicht von weit her herbeizurufen; er kann es weniger erwarten als du, dass du ihm auftust. Es ist ein Zeitpunkt: das Auftun und das Eingehen.“
Durch ein Bild von Jörgen Habedank, das eindrucksvoll die 5 Lebensstufen des Menschen darstellt, wird uns verdeutlicht, dass wir eingeladen sind zu werden, was wir sind: ,, Licht bzw. Erleuchtete“. Mit Licht und Finsternis wird das Verbundensein oder die Trennung bzw. Entfremdung von Gott und seiner Schöpfung beschrieben, In der Verbundenheit mit Gott und allem Lebendigem ist es gut zu sehen, was geworden ist, was wächst und gedeiht, was verborgen oder noch im Keim steckt, was Unrecht und Tod bedeutet, wo wir stehen im Kreis der Generationen, wo wir verbunden oder getrennt sind in den Kreisläufen des Lebens.
Der dritte Tag stand ganz unter dem Motto: ,, Ihr werdet zu einer Wohnung Gottes erbaut.“ Mit diesem Thema befasste sich Hedwig Bröker und vermittelte es ihren Teilnehmern. In Gottes Sinne miteinander zu leben, ist so, als würden wir in einem neu eingerichteten Haus leben, in einer Wohnung, in der ein neuer Geist herrscht und wirkt – ein anderer Wind weht. Türen und Fenster stehen darin für alle offen, die dort wohnen und für alle, die hinein möchten. Das Haus ist fest gebaut auf den Grundmauern des ,, Alten und Neuen Bundes“. Das Wichtigste aber ist der Schlussstein im Gewölbe, der Jesus selber ist. Er ist der Stein, er ist derjenige, der alles zusammenhält.
Den letzten Tag, der alles noch einmal auf den Punkt
brachte, hat Marion Plagge vorbereitet. Mit der Überschrift: Diese Hoffnung wurde zum Schluss in einem selbstverfassten Gedicht von Marion Plagge noch einmal deutlich zum Ausdruck gebracht. Als Andenken an diese Exerzitien erhielt jede/r Teilnehmer/in neben einer Mappe für alle Texte auch eine schöne Perle, die man immer bei sich tragen sollte.
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Rita Walters |
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