|
CHRISTUS MANSIONEM
BENEDICAT |
||
|
"Christus Mansionem Benedicat" (Christus möge diese Wohnung segnen), das ist der Segensspruch, den die Sternsinger aus den Pfarrgemeinden St. Pankratius und St. Marien allen Spendern wünschen, wenn sie an diesem Tag von Haus zu Haus ziehen und um Hilfe für benachteiligte Kinder in aller Welt bitten. Wie die Sternsinger aus Emsdetten gehen in diesem Jahr zum 50. Mal einige Zehntausend Jungen und Mädchen, gekleidet als die Heiligen Drei Könige, aus allen kath. Pfarreien in Deutschland durch die Straßen, um Geld zu sammeln für die Kinder dieser Welt. Das Geld fließt in 3000 Projekte. So werden zum Beispiel Kinder und Jugendliche ausgebildet, um ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ebenso wird Kindern geholfen, die an Aids erkrankt sind, damit sie eine optimale und andauernde Behandlung erhalten. Auch Kinder, die fehl- und unterernährt sind, werden unterstützt, damit sie eine ausgewogene Nahrung bekommen und so ihren Entwicklungsrückstand aufholen können. |
||
![]() |
||
|
Bevor die Sternsinger sich auf den Weg machen, treffen sie sich in der Marienkirche, wo sie in einem zentralen Aussendungsgottesdienst den Segen Gottes für ihre Aktion erbitten. Links das offizielle Sternsinger Plakat. Rechts Kaplan Christoph Theberath, der zusammen mit Kaplan Ludger Becker und Kaplan Vasilica Pana den Gottesdienst leitet. Kaplan Chr. Theberath begrüßt die Sternsinger und die mitgekommenen Eltern. |
||
|
Kapl. Ludg. Becker liest das Evangelium (Mt 2,1-12) 1 Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem 2 und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. 3 Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. 4 Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. 5 Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: 6 Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. 7 Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. 8 Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. 9 Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. 11 Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. 12 Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land. |
||
| Die Fürbitten werden von den
Sternsingern gesprochen. In Jesus Christus ist der Welt das Licht aufgeleuchtet, das uns den Weg weist. Zu ihm wollen wir beten: 1. Für alle Sternsinger, die in den kommenden Tagen das Licht und den Segen Gottes zu den Menschen bringen. Jesus Christus, du Licht der Welt. 2. Für alle Menschen, die in der Dunkelheit von Krieg und Elend leben müssen. Schenke ihnen das Licht der Hoffnung. Jesus Christus, du Licht der Welt. 3. Für alle, die in unserer Welt Verantwortung tragen. Erleuchte sie mit dem Licht der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens. Jesus Christus, du Licht der Welt. 4. Für uns alle. Hilf uns, zum Licht für andere zu werden. Jesus Christus, du Licht der Welt. 5. Für unsere Verstorbenen. Lass sie im Licht deiner Herrlichkeit für immer geborgen sein. Jesus Christus, du Licht der Welt. |
||
|
Kaplan Christoph Theberath segnet mit Weihwasser die Gegenstände, die die Sternsinger für ihren Dienst gebrauchen. |
||
|
Segensgebet Guter Gott, du sprichst durch Menschen, Dinge und Zeichen zu uns. Gib uns ein Gespür für deine Sprache in den Dingen, die uns umgeben, und noch viel mehr für das, was du uns durch Menschen sagst. Wir bitten dich um deinen Segen für die Sternsinger, die unsere Häuser und Wohnungen besuchen. Segne ihr Reden und Tun, damit sie selbst Segen bringen durch die frohe Botschaft, die sie verkünden. Segne ihre
Begegnungen mit den Menschen, damit sie Wärme bringen in die Angst und
Traurigkeit, in Einsamkeit und Verlassenheit. Segne ihre Fröhlichkeit und schenke ihnen Kraft, das Leben anderer Menschen hell und froh zu machen.
Alle, denen ihr begegnet, + segne und beschütze der gute Gott: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. |
||
|
Nach dem Segensgebet und dem Vaterunser verlassen die Sternsinger die Marienkirche. Einige von ihnen fahren mit dem Bus in ihre Gemeindebezirke zurück, andere beginnen sogleich mit ihrer Sammlung. |
||
![]() |
||
|
Hier haben die Sternsinger Glück gehabt. Nachdem sie ihr Lied vorgetragen und ihren Spruch aufgesagt haben, bekommen Sie eine gute Spende. Als Zeichen des Dankes zeichnet einer der Sternsinger den Sengensspruch auf die Hausmauer: 20 * C + M + B * 08 (C=Christus, M=Mansionem, B=Benedicat) |
||
|
|
Allen Sternsingern und all denen,
die bei den Vorbereitungen mitgeholfen haben, sei auch an dieser Stelle ganz
herzlich gedankt. Für die Sternsinger war es bestimmt eine ziemliche
Strapaze, bei dem kalten Wetter von Haus zu Haus zu ziehen. |