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Reise für Kopf und Herz 17 Grevener und Emsdettener reisen zum Weltjugendtag nach Madrid |
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„Treckingrucksack oder Koffertrolli?“ fragt eine Teilnehmerin beim letzten Treffen der diesjährigen Weltjugendtagsfahrer die anderen Teilnehmer der Runde. Solche und andere letzte Feinheiten und Unsicherheiten werden geklärt, ehe sich am Mittwochmorgen der Bus zum großen Fest in Richtung Pamplona und Madrid aufmachte.
Gut ein Jahr haben sich die 17 Jugendlichen aus Greven und Emsdetten auf dieses Treffen der katholischen Jugend aus aller Welt, zu dem der Papst alle drei Jahre einlädt, vorbereitet. Begleitet werden die neun Mädchen und sieben Jungen im Alter von 16 bis 19 Jahren von Pastoralreferent Matthias Brinkschulte, der bereits seine dritte Weltjugendtagsreise antritt.
„Ich freue mich auf viele tolle Erfahrungen mit der Gruppe und dem Austausch mit jungen Leuten aus aller Welt“ beschreibt Teilnehmer Lukas Demann seine Gefühlslage vor dem Großereignis. Dieses beginnt vom 10. bis 15. August mit den Tagen der Begegnung. Die Grevener Gruppe ist dabei in Puente la Reina untergebracht, einem Vorort von Pamplona gute 20 Kilometer südwestlich der Bischofsstadt. Hier stehen neben gemeinsamen Gottesdiensten und Gesprächsrunden mit anderen internationalen Teilnehmern des Weltjugendtages auch Festivals, eine Vigilfeier und eine Wanderung auf dem Jakobsweg zur Burg von Javier an.
Anschießend reist die Gruppe weiter in die spanische Hauptstadt. Hier findet vom 16. bis 22. August das zentrale Fest mit Papst Benedikt XVI. statt. Neben Katechesen, Festivals und festlichen Gottesdiensten mit Bischöfen stehen auch ein Nacht-Kreuzweg, die Vigilfeier mit dem Kirchenoberhaupt und eine Übernachtung unter freiem Himmel auf dem Programm. Highlight und Abschluss des Weltjugendtags ist der gemeinsame open-air-Gottesdienst aller Besucher mit Papst Benedikt XVI. am Sonntag, 21. August, auf dem Flughafengelände Cuatro Vientos. Hierzu werden über eine Millionen junger Christen erwartet.
„Wir verstehen uns in Spanien auch als Repräsentanten und Botschafter der Grevener und Emsdettener Gläubigen“ erklärt Teilnehmer Florian Hölscher die Motivation der Teilnehmer. „Im Vorfeld haben uns viele Grevener und Emsdettener bei Krimi-Dinnern, Aktionen und Veranstaltungen unterstützt, im Gebet begleitet und an uns gedacht – dafür möchten wir herzlich danken. Durch diese Unterstützung haben sie Anteil an unserer Reise.“ deutet Hölscher weiter.
Ob am Mittwochmorgen nun der Treckingrucksack oder Koffertrolli in den Bus geladen wurde, ist daher zweitrangig. „Die unvergesslichen Erfahrungen bleiben so oder so in Kopf und Herz“, lächelt Pastoralreferent Matthias Brinkschulte. |
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