Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es (1Joh 3,1)
Primizfeier von Kaplan Andreas Britzwein am 20.06.2008

Eigentlich sollte die Primiz (erste Messe eines Neupriesters)  von Kaplan Andreas Britzwein bereits am 2. Pfingsttag in der St. Marienkirche gefeiert werden, aber wegen des plötzlichen Todes von Dechant Wolfgang Benden, Pfarrer der Nachbargemeinde von St. Marien, hatte das Seelsorgeteam beschlossen, die Feier auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Andreas Britzwein, der sowohl sein Jahrespraktikum als auch sein Diakonatsjahr in St. Marien verbracht hat, wurde am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, im Dom zu Münster zusammen mit 3 weiteren Diakonen von Bischof Felix Genn zum Priester geweiht.

Am Samstag, 20.06.2009, sind viele Gemeindemitglieder  in den 17.00 Uhr-Gottesdienst gekommen, um bei der  ersten Hl. Messe, die Andreas Britzwein in seiner Diakonatskirche als Primizmesse feiert,  dabei zu sein.

4. von links: Neupriester Andreas Britzwein
Als Konzelebranten wirken mit (von links): Pfarrer Christoph Theberath (während der Emsdettener Zeit von Andreas Britzwein Kaplan in St. Marien) Kaplan Clemens Luebbers, Pfarrer Christoph Rensing, (Andreas Britzwein), Diakon Willi Liesenkötter und Pfarrer Günther Falkenberg (Seliger Niels-Stensen-Gemeinde in Lengerich, der Heimatgemeinde von Andreas Britzwein)

In seiner Predigt geht Andreas Britzwein auf das Evangelium des heutigen Tages ein, das vom "Sturm auf dem See" handelt (Markus 4,35-412).
Dort sei Jesus aufgetreten in der bescheidenen Gestalt eines Menschen und habe trotz der gefährlichen Situation geschlafen. So habe er ein Zeichen gesetzt dafür, dass Gott nicht zu den Menschen komme als der Große, Starke, sondern als der Einfache, Bescheidene. So wolle er bei uns gegenwärtig sein. Wie er den Jüngern im Sturm zu Hilfe gekommen sei, so sei er auch heute für uns Menschen Schutz und Hilfe im Chaos der Zeit und in den Stürmen unseres Lebens.
"Wir dürfen sicher sein, Gott ist da, er liebt mich, das feiern wir immer wieder im Gottesdienst. Dort kommt Gott zu uns in dem einfachen und schlichten Zeichen des Brotes. Lassen wir uns hinein nehmen in diese Beziehung Gottes mit uns!"

Gegen Ende des Gottesdienstes wendet sich Pfarrer Christoph Rensing noch einmal an seinen ehemaligen Diakon und an die Gottesdienstbesucher:
"Sie erinnern sich sicher noch an die Kernaussage der Weihnachtspredigt von Andreas Britzwein  `Gott und Mensch, das passt!`. Ich möchte an dieser Stelle hinzufügen `Gott, Andreas und Mensch -  oder Mensch, Andreas und Gott, das passt!`"
In seiner Antwort weist Andreas Britzwein darauf hin, dass er das nur habe sagen können, weil er sich mit den Menschen aus der Pfarrgemeinde verbunden gefühlt habe. Diese Verbundenheit habe ihn stark gemacht. Mit einem Dank an seinen ehemaligen Pfarrer Christoph Rensing, an das Seelsorgeteam und an die ganze Gemeinde, besonders auch für das Abschiedsgeschenk, schließt Andreas Britzwein seine Ausführungen.

 

Gegen Ende der Eucharistiefeier erteilt Kaplan Andreas Britzwein den Gottesdienstbesuchern den Primizsegen. Danach erfolgt der Auszug.

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