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Gegen das Vergessen |
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Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichspogromnacht oder Reichskristallnacht) markiert den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung und Vernichtung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündete. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Tod getrieben. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo nochmals Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Fast alle Synagogen - etwa 1400 - und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört. Um an diese schrecklichen und unmenschlichen Ereignisse, die vor 70 Jahren im Namen des deutschen Volkes an den Juden verübt wurden zu erinnern, fand am 08.11.2008 ein Gedächtnisgottesdienst in der St. Marienkirche statt. Musikalisch gestaltet wurde er vom "Ensemble Ashira" mit jüdischer Klezermusik und hebräischen Psalmgesängen. |
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In
seiner Predigt weist Pfarrer em. Bernhard Kösters darauf hin, dass man alles
tun müsse, damit so etwas nie wieder passieren könne. Dazu sei es wichtig,
drei Dinge zu beachten: 2. Abschied von Intoleranz 3. Vorsicht vor schizophrener
Kultur |
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| Nach dem Gottesdienst findet in der Arche ein Abend der "kulturellen Begegnung" statt. Den Gottesdienstbesuchern, die der Einladung zu diesem Abend gefolgt sind, wird ein interessantes Programm geboten. Das "Ensemble Ashira" trägt jiddische Lieder vor und macht mit kulturellen Besonderheiten jiddischen Lebens vertraut. | |||