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50 Jahre Dienst an
Gott und den Menschen |
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Vor 50 Jahren fassten fünf junge Frauen aus Emsdetten den Entschluss, fortan ihr ganzes Leben in den Dienst an Gott und den Menschen zu stellen, und traten in einen Orden ein. Viele ältere Emsdettener kennen sie noch als junge Mädchen, die hier zur Schule gingen und am Pfarrleben teilnahmen. Am 17. Juli 2011 feierten sie um 10.30 Uhr aus Anlass ihres Goldenen Ordensjubiläums einen Festgottesdienst in der Marienkirche. |
| Schwester M. Agathe
geb. Josefa Berghues Tätigkeitsfelder: Arbeit in Kinder- und
Erholungsheimen, Behinder-tenarbeit |
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Schwester M. Marthrud
Geb. Agnes Berkemeier Tätigkeitsfelder: Erzieherin, Hospizarbeit |
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Schwester M. Editha
geb. Helga Franz Tätigkeitsfelder: Krankenschwester, Krankenhausseelsorge, z. Zt. Betreuung ihrer älteren und kranken Mitschwestern |
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Schwester M. Theresina
Geb. Else Dehne Tätigkeitsfelder: Krankenschwester, von 1998-2005 Provinzoberin, danach Tätigkeit in der Mutterhausverwaltung in Münster |
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Schwester M. Fidelia
geb. Maria Wilp Tätigkeitsfelder: Krankenschwester in Südafrika in einer amb. Kranken-station, 5 Jahre Hospizarbeit in Johannesburg in einem Haus für Aidskranke, Aidsberatung |
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Weihbischof Friedrich Ostermann erinnert in seiner Predigt an die Zeit vor 50 Jahren, als die Jubilarinnen den Entschluss fassten, in einen Orden einzutreten. "Der Krieg war erst einige Jahre vorbei. Die Menschen waren nach den Schrecken des Krieges fromm geworden und alles lebte in einer `Wolke des Glaubens´," führt er aus. Damals sei es leichter gewesen, den Ruf Gottes zu vernehmen, den auch Maria vor über 2000 Jahren vernommen habe. Maria habe bei der Verkündigung durch den Engel auf den Ruf geantwortet `Siehe, ich bin die Magd des Herrn´ (Lk 1,38). Auf die große Bedeutung der CAJ (Christliche Arbeiterjugend) zur damaligen Zeit eingehend, macht er deutlich, wie wichtig und bedeutsam es gewesen sei, sich in den Gruppenstunden mit dem Evangelium auseinanderzusetzen. "So konnte Glauben wachsen. Wir spürten, da ist einer, der uns trägt. So konnten Sie, als Sie den Ruf hörten, sagen `Ja, ich bin da!´", wendet er sich an die Ordensfrauen. Heute habe sich die Wolke des Glaubens verzogen. Die leise Stimme Gottes sei in dem "Riesenklamauk unserer Tage" kaum noch zu vernehmen. Mit einem Dank an die Jubilarinnen, dass sie ihrer Berufung treu geblieben seien, schließt Bischof Friedrich Ostermann seine Ausführungen. |
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Die Fürbitten werden von den Schwestern vorgetragen. Bevor der Gottesdienst endet, sprechen die Jubilarinnen noch einmal zusammen mit dem Bischof das Gebet der CAJ, das sie früher bei jeder Gruppenstunde gebetet haben. |
Gebet der CAJHerr Jesus Christus, Herr Jesus Christus, in deiner Liebe
segne die arbeitende Jugend. |
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| Nach dem Segen und dem Schlusslied ziehen die Gottesdienstbesucher aus der Kirche aus. |
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Vor der Kirche warten schon viele alte gute Bekannte. |
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Viele Gottesdienstbesucher folgen der Einladung von Pfarrer Rensing und kommen in die Arche, um noch ein wenig zusammenzusitzen, miteinander zu plaudern und Erinnerungen auszutauschen. |
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Hier finden sich noch einmal frühere Mitschülerinnen von Schwester M. Editha zu einem Gruppenfoto zusammen. Mit dabei ist auch Bischof Friedrich Ostermann, der sie zu seiner Zeit als Kaplan in St. Marien als Gruppenleiter der CAJ persönlich kennt. |
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Zu guter Letzt und als Abschluss
dieser Jubiläumsfeier noch dieses Foto. |
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Auch von dieser Stelle Ihnen, liebe Schwestern, einen ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Goldenen Ordensjubiläum. Mögen Sie auch in den nächsten Jahren mit Gottes Hilfe so fröhlich und zuversichtlich durchs Leben gehen, wie Sie das auf dem Foto oben zum Ausdruck bringen. |
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Fotogalerie |
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