Durch Leid und Kreuz zur Auferstehung
Die Kinder aus dem Kindergarten St. Martin gehen einen eindrucksvollen Kreuzweg

 

Wie auch Kinder auf ihre Art und Weise ein so schwieriges Thema wie den Kreuzweg Christi und sein Leiden und Sterben bearbeiten können, das konnte man am Mittwoch, den 19.03.2008 im Kindergarten St. Martin erleben. In 14 Stationen, die die Kinder mit Hilfe ihrer Erzieherinnen im Kindergarten liebevoll und einfühlsam aufgebaut hatten, erlebten sie nach, was uns die Evangelisten über die Ereignisse um Jesus Christus in Jerusalem von vor  2000 Jahren aufgeschrieben haben.
Mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem er nach der Schrift auf einem Esel ritt und von begeisterten  Menschen bejubelt wurde, beginnt der Kreuzweg (Foto oben).

 

Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße
"Das gibt es doch nicht, dass der Meister vor uns niederkniet und uns die Füße wäscht." 

 

 

Jesus feiert mit seinen Jüngern das Abendmahl
Besonders eindrucksvoll ist die Abendmahlsszene. Mit großem Ernst haben die Kinder am Tisch Platz genommen. Jesus bricht das Brot, spricht den Segen und reicht den Kelch an seine Jünger weiter.

 

Jesus wird zum Tode verurteilt
Nach dem Gründonnerstag und dem Abendmahl folgt der Karfreitag. Jesus wird zum Tode verurteilt. Dieses Ereignis ist auf einer kleinen Bühne dargestellt. Pilatus verhört Jesus und spricht:" Ich finde keine Schuld an diesem Menschen." Aber die Menschen schreien:" Kreuzige ihn!" Da verurteilt Pilatus Jesus zum Tode. Ein Soldat kommt und legt das Kreuz auf Jesu Schultern.

 

Jesus begegnet seiner Mutter
Auf der Leinwand ist die Begegnung Jesu mit seiner Mutter dargestellt. Die Nähe seiner Mutter macht Jesus Mut, sie gibt ihm die Kraft, seinen Weg mit dem schweren Kreuz weiterzugehen.

 
 

Simon von Cyrene hilf Jesus, das Kreuz zu tragen: helfende Hände
Jesus kann das schwere Kreuz nicht mehr tragen. Da zwingen die Soldaten Simon von Cyrene, ihm zu helfen. Nach dieser Szene verteilen die Erzieherinnen "Helfende Hände" an die Kinder. "Wir haben Hände, die anderen Gutes tun können."

 

Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
Veronika wischt Jesus mit einem Tuch den Schweiß vom Gesicht. Danach entdeckt sie darin den Abdruck von Jesu Gesicht.

 

Jesus fällt unter dem Kreuz
Das von den Kindern gemalte Bild an der Tür zeigt, wie Jesus zum zweiten Mal unter dem Kreuz fällt. Er gibt aber nicht auf, sondern steht wieder auf und geht seinen Weg zu Ende. Diese Station nehmen die Kinder zum Anlass für ein Rollenspiel: Beim Puzzlen hat das Mädchen große Schwierigkeiten. Es gibt aber nicht auf und sagt: "Ach, ich versuche es einfach weiter. Irgendwann schaffe ich es!"

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