Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid? (1 Kor 3,16)
Verabschiedung von Kaplan Clemens Lübbers am 20.02.2011

 

In großer Zahl waren die Menschen an diesem Sonntagvormittag zum 10.30 Uhr-Gottesdienst in die St. Marienkirche gekommen, um an der Messfeier anlässlich der Verabschiedung von Kaplan Clemens Lübbers teilzunehmen.
Clemens Lübbers war zweieinhalb Jahre in St. Marien als Kaplan tätig und übernimmt ab sofort neue Aufgaben im bischöflichen Generalvikariat. Als 'Geistlicher Rat' wird er dort stellvertretender Leiter der Hauptabteilung "Schule und Erziehung" und  innerhalb dieser Hauptabteilung Leiter der "Abteilung Schulpastoral".

 
 

Dass Kaplan Clemens Lübbers sich mit großer Begeisterung der Chormusik verschrieben hat, davon können sich die Gottesdienstbesucher selbst überzeugen: Kaplan Lübbers verlässt kurzerhand seinen Platz am Altar, um selbst die Gruppen zu dirigieren, mit denen er diesen Gottesdienst vorbereitet hat. (oben links der Projektchor, oben rechts die Messdiener, unten die Kommunionkinder)

 

In seiner  Predigt  greift  Clemens  Lübbers die Lesung vom heutigen Tage (1 Kor 3,16-23) auf, wo es in Vers 16 heißt:. "Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid?". Er führt aus, welch große Bedeutung der Tempel in Jerusalem für das auserwählte Volk Gottes gehabt habe und wie wertvoll er geschmückt gewesen sei. In ihm seien als kostbarstes Heiligtum die  steinernen Tafeln mit den 10 Geboten aufbewahrt worden, die Moses von Gott am Berg Sinai erhalten habe und die für die Juden die Gegenwart Gottes bedeuteten.
In der Marienkirche sei der Tabernakel der Aufbewahrungsort für die geweihten Hostien. So sei auch die Marienkirche ein Tempel Gottes. Beim Gottesdienst feierten die Christen das Kostbarste, was es auf Erden gebe, nämlich die Gegenwart Gottes. "Wo wir im Gottesdienst versammelt sind, sind Himmel und Erde miteinander verbunden.", wendet er sich an die Gottesdienstbesucher.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen bedankt sich Clemens Lübbers bei den vielen Helferinnen und Helfern, die ihn mit ihrem unermüdlichen Einsatz tatkräftig unterstützt hätten. Mit einem besonderer Dank an das Seelsorgeteam für die herzliche Zusammenarbeit schließt Clemens Lübbers seine Ansprache.

 

Vor dem feierlichen Auszug aus der Kirche wendet sich Pfarrer Christoph Rensing noch einmal an seinen ehemaligen Kaplan und bedankt sich bei ihm für die gute Zusammenarbeit in den letzten zweieinhalb Jahren. Er weist auf die vielen Kontakte hin, die Clemens Lübbers mit den Gemeindemitgliedern geknüpft habe und erwähnt besonders seine Verdienste um die Katholische Integrierte Gemeinde.

 

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Verabschiedung in der "Arche"