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Solidarisch mit den Armen
dieser Welt |
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"Kennen Sie Schwester Virgo?" Stellt man diese Frage den Gemeindemitgliedern aus St. Marien, werden viele den Kopf schütteln. Dennoch gibt es enge Kontakte unserer Pfarrgemeinde zu ihr, und zumindest die Besucher der Basare sollten sie kennen, denn durch den Kauf von Artikeln unterstützen sie die Arbeit von Schwester Virgo in Malawi (Zentralafrika). Am Mittwoch, den 23.04.2008 war Schwester Virgo zu Besuch in St. Marien und informierte die interessierten Besucher über ihre Arbeit.
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In Ihrer Präsentation stellte
Schwester Virgo das Land und die Situation der Bevölkerung in Malawi
vor und erzählte von der Arbeit, die sie in den vergangenen Jahren dort
geleistet hat. |
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Infrastruktur: |
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Wenn es geregnet hat, verwandeln sich die Wege in kaum passierbare Schlammpisten. Die vielen Flüsse führen Hochwasser und, weil es kaum Brücken gibt, muss man warten, bis das Wasser zurückgeht, damit man sie an geeigneten Stellen mit dem Auto überqueren kann. |
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Von Blantyre nach Muona sind es ca. 110 km. Davon sind 60 km sehr schlecht. Insgesamt gibt es auf dieser Strecke 36 solcher Flussüberquerungen. In Muona (im Süden des Landes, siehe Karte) befindet sich das Trinity-Hospital, in dem die Vorsehungsschwestern arbeiten. |
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Das Trinity-Hospital in Muona Wie in vielen afrikanischen Staaten so ist auch in Malawi Aids ein großes Problem. Jeden Tag sind die Schwestern damit konfrontiert. Ca. 25% der Angestellten des Hospitals sind mit Aids infiziert. Sie arbeiten trotz ihrer Krankheit, so lange es eben geht. Obwohl die von den Schwestern erarbeiteten Aufklärungsprogramme mittlerweile schon kleine Erfolge zeigen, ist es noch ein weiter Weg bis zur Lösung des Aids-Problems. Verhaltensänderungen sind halt nur allmählich zu erzielen. |
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Oben links der Gebäudekomplex des Trinity Hospitals. Rechts die Wartezone vor dem Behandlungsraum. Dort warten die Hilfesuchenden aus den umliegenden Dörfern oft stundenlang, bis sie an der Reihe sind. Wenn ein Kranker nicht mehr aus eigener Kraft ins Krankenhaus kommen kann, wird er per Fahrrad transportiert (oben). |
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Die Frauen oben warten vor der Entbindungsstation auf ihre Entbindung. Die beiden Mütter rechts haben es bereits geschafft und halten ihre neu geborenen Kinder in den Armen. |
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Das Essensproblem im Krankenhaus lösen die Menschen in Malawi anders als bei uns. Kommt jemand ins Krankenhaus, wird er von einer Person aus der Familie begleitet, die für den Kranken kocht und ihn auch sonst betreut. |
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Neben der Behandlung von Kranken investieren die Schwestern viel Zeit und Mühe in die Ausbildung einheimischer Kräfte. Links eine Gruppe von Krankenpflege-Schülerinnen. Rechts ein Klassenraum. |
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Arbeit in den Dörfern |
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Auch in den Dörfern sind die Vorsehungsschwestern tätig. Hier organisieren sie z. B. die Verteilung von Nahrungsmitteln. |
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Sorge um die Straßenkinder |
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Wie in vielen Ländern der Dritten Welt gibt es auch in Malawi das Problem der Straßenkinder. Oft sind es Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, und um die sich niemand kümmert. Hier versuchen die Vorsehungsschwestern zu helfen, indem sie u. a. für eine schulische Ausbildung sorgen. |
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Hilfe für die Waisenkinder |
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Viele Väter und Mütter sterben an Aids. Wenn ihre Kinder nicht von Familienangehörigen aufgenommen werden können, finden sie bei den Vorsehungsschwestern Hilfe. Sie kümmern sich um das leibliche und seelische Wohl der Kinder und darum, dass sie eine schulische Ausbildung bekommen. |
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Musik und Rhythmus liegen den afrikanischen Menschen im Blut. Die Kinder und Jugendlichen aus dem Waisenhaus haben eine Band gegründet. Sie spielen oft und gerne. Wenn sie sich keine Musikinstrumente leisten können, bauen sie sich selbst welche, wie man hier sieht. |
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Gegen Ende ihres Vortrages bedankt sich Schwester Virgo im Namen ihrer malawischen Schutzbefohlenen noch einmal ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung, die ihre Ordens-gemeinschaft Jahr für Jahr aus den Erlösen der Basare in St. Marien bekommt. Das Geld wird dringend benötigt, um Medikamente zu kaufen, gute Ärzte zu bezahlen, den Betrieb der Krankenhäuser aufrecht zu erhalten, Aufklärungsprogramme zu finanzieren und den Waisen- und Straßenkindern zu helfen. Wenn auch Sie mit einer Spende helfen möchten, das Los der Menschen in Malawi zu verbessern, so würden sich die Schwestern sehr darüber freuen. Schwestern von der Göttlichen
Vorsehung |
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