Der Alltag ist mein Gebet
Gottesdienst des "Team Frauen für Frauen" am 14. Juni 2009


Manchmal muss ich mich suchen gehen,

damit ich nicht ersticke im Berg der Arbeit.

Manchmal muss ich mich suchen gehen,

damit ich mich nicht verliere im Irrgarten der Gedanken.

Manchmal muss ich mich suchen gehen,

damit ich wieder glauben kann in den Zweifeln meiner Nächte.

Manchmal muss ich mich suchen gehen,

damit ich mich wieder höre in der Wirrnis der Stimmen.

Manchmal muss ich mich suchen gehen,

damit ich mich wieder öffne:

für die Welt,

für den anderen,

für Gott.

Manchmal muss ich mich suchen gehen,

damit ich wieder ich selber bin

und nicht nur ein Schatten.

Hanni Neubauer

Begonnen wurde dieses Mal im Pfarrheim Arche.

Marianne Zgoda-Hachmann, Dipl. Sozialarbeiterin und Supervisorin, arbeitete mit Coachingmethoden zur Führung und Selbstführung.

Sie gab interessante Einblicke in ihr Arbeitsfeld: „Wir führen und leiten andere Menschen am besten so, wie wir selbst geführt und geleitet werden wollen….“ und „Führen hat auch etwas mit Dienen zu tun  - führen heißt dienen …“

Sie führte die Frauen in die verschiedenen Bereiche unseres Lebens:

 

 

- Arbeit / Beruf,

- Familie,

- Freunde,

- Gesundheit,

- Geist/Spiritualität.

 

Durch ihre eingängigen Impulse, klaren Fragen und Anregungen konnten die Frauen gut in sich selbst hinein hören. Die Brücke zwischen Alltag und Gebet - als hörendes Gebet entdeckten die Frauen durch Selbstführung in sich.

Erste Schritt über diese Brücke symbolisierten Perlen, die jede Frau in sich trägt. Die wieder gefundenen Perlen unseres Lebens wurden mit in den anschließenden Gottesdienst genommen.
 

Ein berührender Abend! 

 
 
 
Text und Fotos: Marion Plagge 
für das "Team Frauen f. Frauen“