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Und was wünschst du
dir zu Weihnachten? |
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Gleich zwei gute Gründe gab es, am 19.12.2009 den 17.00 Uhr-Gottesdienst in der St. Marienkirche zu besuchen. Einmal hatte das "Team Familie" an diesem Tag zum Revival-Gottesdienst eingeladen, und zum andern verabschiedete sich Felipa Muthe-Roque aus unserer Partnergemeinde Cardonal (Mexiko) nach ihrem einjährigen Praktikum in unserer Gemeinde. |
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Herbergssuche (Posada) einmal anders:
1) Animo ist ein Verein, der von Jugendlichen gegründet wurde, die als
Friedensdienstleistende im Rahmen der Bistumspartnerschaft Tula-Münster in
Mexiko gelebt und gearbeitet haben. 2) Posada = Herbergssuche: In Mexiko beginnen die Weihnachts-feierlichkeiten zwischen dem 16. und 24. Dezember mit den abendlichen Posadas, der Herbergssuche. Diese Posadas, die während der Evangelisierung von Franziskaner- und Dominikanermönchen nach Mexiko kamen, stehen im Bezug zu der mühsamen Herbergssuche von Maria und Josef . Die 9 Tage der Posadas erinnern an die 9 Monate der Schwangerschaft von Maria.)
Hier die deutsche Übersetzung: |
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Posada – Herbergssuche Draußen:
Um Himmels willen, ich frage jetzt nach einer Pension, sie kann nicht mehr gehen, meine geliebte Frau.
Drinnen: Dies ist keine Pension, gehen Sie weiter. Ich öffne keinem Betrüger.
Es ist unmenschlich, zeigen Sie uns Nächstenliebe, der Gott des Himmels wird Sie belohnen.
Sie können gehen, stören Sie nicht. Wenn ich wütend werde, schlage ich.
Wir kommen müde von Nazareth. Ich bin ein Schreiner mit Namen Jose.
Ihr Name interessiert mich nicht. Lassen Sie mich schlafen. Wie gesagt, wir haben nicht geöffnet.
Bitte, gebt Herberge in der geliebten Heimat, nur für eine Nacht, für die Königin des Himmels.
Nun, wenn sie eine Königin ist, wie kommt es, dass sie in der Nacht so allein gehen? |
Mein Frau ist Mary, sie ist die Königin des Himmels und soll Mutter werden für das göttliche Wort.
Sind Sie Jose, und Ihre Frau ist Mary? -
Gott segne Sie, mein Herr, für Ihre große Liebe, und dass der Himmel Sie mit Glück erfüllt.
Glückliches Haus. Haus, das am heutigen Tag die Jungfrau, die schöne Maria, beherbergt.
Ein Zimmer, Pilger, nehmt diese Ecke. Und ist auch dies eine arme Wohnung. Ich gebe meine Wohnung aus vollem Herzen.
Sing mit Freude - Glück, bedenke das große Glück.
Jesus, Maria und Josef kamen heute uns zu ehren. Bescheidene Pilger, Jesus, Maria und Joseph. Bescheidene Pilger, Jesus, Maria und Joseph. Meine Seele gebe ich euch und mein Herz dazu, meine Seele gebe ich euch und mein Herz dazu. |
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Anstelle einer Lesung wird ein szenischer
Gespräch mit dem Kind in der Krippe:
Ich weiß nicht, wo ich dich hinstellen soll. Auf der Anrichte liegen Geschenke, das Regal ist voll gestellt, und in diesem Jahr gibt es den Platz unterm Weihnachtsbaum nicht mehr.
Warum nicht?
Zuerst nimmt die Tanne viel zuviel Platz weg, danach ist sie nur noch lästig. Was soll der Aufwand für drei Tage? Wir haben im Blumenladen ein Weihnachtsgesteck bestellt. Das kann man auf den Tisch stellen und wieder wegstellen. Es wird ohne dich gehen müssen, Kind in der Krippe.
Hieß es nicht schon einmal vor zweitausend Jahren: Du kamst auf deine Erde und fandest keinen Platz? Nur mit dem Unterschied: Damals wussten sie nicht, wer du bist. ...
Überhaupt: Uns fehlt die Weihnachtsstimmung. Wo soll sie auch herkommen? Wir essen alle Tage als wäre Feiertag. Wir schenken uns das ganze Jahr über uns selber alles, was wir haben wollen. Nur mit der Freude hapert `s.
Was hast du gemeint mit: „große Freude allem Volk!"? Kann man Freude einfach verkündigen, und dann ist sie da? Zum Freuen braucht man doch einen Anlass.
„Für euch ist heute ein Kind geboren. Ihr könnt es finden." |
Das Schlimme ist: Wir haben es gar nicht gesucht. Es stört. Und mit ungeplanten und ungewollten Kindern haben wir nicht viel im Sinn, heutzutage.
Aber nun bist du da.
Man müsste dich betrachten - über dich nachdenken. Wann denn - im Weihnachtstrubel? Du hast recht, für das, was man wirklich will, nimmt man sich Zeit.
Aber das Nachdenken könnte Folgen haben; und ich fürchte Veränderungen.
Weißt du, was mich auch noch ärgert, ist deine Armseligkeit, die so offen zutage tritt. Ich weiß, du schämst dich deiner Armut nicht, aber was ist mit mir? Und dein „ Friede auf Erden" erscheint mir wirklichkeitsfremd angesichts der Weltlage.
Verstehst du, warum es bequemer ist,
Du hast
freiwillig auf alles verzichtet.
Du bist
von den Menschen verachtet worden.
Du hast mich mehr geliebt als dein Leben, - das kann ich nicht vergessen, - das bohrt in mir,
denn
danach sehne ich mich mehr als nach Geld und Erfolg: dass er mein Herz mit Liebe erfüllt. Denn daran leide ich, dass ich nicht lieben kann.
Es ist Winter geworden in mir. Komm, Kind, und lass es doch Weihnachten werden!
Irmela Hofmann |
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In seiner Ansprache stellt Pfarrer
Christoph Rensing fest, dass im geschäftlichen Weihnachtstrubel der heutigen
Zeit christliche Symbole kaum noch zu finden seien. Überall auf den
Weihnachtsmärken sähe man toll geschmückte Weihnachtsbäume mit Sternen und
Kugeln, aber eine Krippe habe er beispielsweise im "CentrO" Oberhausen
vergeblich gesucht. |
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Fürbitten:
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Zuallererst möchte ich allen Leuten danken, die alles Menschenmögliche getan haben, damit ich hier sein kann: der Familie Starp, dem Mexiko-Kreis, dem Pfarrer und allen Menschen der Pfarrgemeinde, die mir die Türen der Gemeinde, ihrer Häuser und Herzen geöffnet haben.
Ihr wart immer so liebenswürdig zu mir und habt mich verstanden, obwohl ich eure Sprache nicht so gut spreche. Vielen, vielen Dank für eure Freundschaft, für das Miteinander und für alles, was ihr mir beigebracht habt. Ich möchte euch sagen, alles, was ich hier gemacht habe, habe ich mit viel Liebe getan. Und es hat mich sehr erfüllt, nahe bei den Kindern, den Jugendlichen, den Familien und den Senioren zu sein. Und weil ich mich hier so wohl gefühlt habe, habe ich bei allem, was ich getan habe, zugleich viel Freude gehabt und viel gelernt. Meine Zeit hier ist so schnell vergangen, und leider geht sie nun ganz zu Ende. Aber ich möchte euch sagen, dass ich euch für immer in meinem Herzen tragen und in meinen Gebeten bedenken werde.
Heute fühle ich, wie stark unsere Freundschaft ist, und ich hoffe sehr, dass wir sie über die Zeit und über die Distanz behalten werden. In Mexiko habt ihr auf jeden Fall ein Haus, in dem ich euch mit offenen Armen erwarten werde. Wie wir Mexikaner sagen: Mein Haus ist dein Haus.
Vielen, vielen lieben Dank!
Und ich wünsche euch allen schöne Weihnachtstage und einen "guten Rutsch" ins neue Jahr! |
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Als Gesangssolist war wieder Holger Schnippe (links) dabei, der mit seiner großartigen Stimme und seinem ausdrucksstarken Vortrag die Gottesdienst-besucher begeistern konnte. Ihm und allen, die an der Gestaltung dieses Revival-Gottesdienstes beteiligt waren, gebührt höchstes Lob und Anerkennung für die dargebotene Leistung.
Und, was wünsche ich mir zu Weihnachten? - Dass dieser Revival-Gottesdienst allen Teilnehmern Anlass zum Nachdenken gewesen ist.
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