Der Funke springt über....
Lagerfeuergottesdienst am 12.09.2009
Übergabe der Spenden vom Musikfestival an UNICEF

Groß war die Schar der Gottesdienstbesucher, die am 12.09.2009 nach Hl. Geist gekommen war, um auf dem Rasenplatz an der Kirche den Lagerfeuergottesdienst mitzufeiern.
Lagerfeuergottesdienste werden vom "Team Familie" vorbereitet und finden einmal im Jahr an unterschiedlichen Orten in unserer Gemeinde statt. Sie erfreuen sich besonders bei den Kindern großer Beliebtheit, da sie nach der Messfeier an den Feuern Stockbrot backen können. Als besonderes Highlight dieses Jahres fand nach dem Gottesdienst die Übergabe der Spenden statt, die anlässlich des UNICEF Musikfestivals vom 27./28.06.2009 eingesammelt worden waren.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßt Pfarrer Christoph Rensing, der zusammen mit Pfarrer Franz Lutum den Gottesdienst zelebriert, besonders die Kinder.

 

Ein Funke genügt, das ist das Thema des Gottesdienstes. "So wie aus einem kleinen Funken ein großes Feuer entstehen kann, so kann ein kleiner Funke, der unser Herz erreicht, sich zu einem großen Feuer der Mitmenschlichkeit entwickeln, wie es beim Musikfestival vor ein paar Monaten in unserer Stadt geschehen ist", wendet sich Pfarrer Christoph Rensing an seine Zuhörer.
Ein Feuer zu entfachen, ist gar nicht so einfach; diese Erfahrung macht Pfarrer Christoph Rensing, als er ein Streichholz vor den Augen der Kinder anzuzünden versucht. "Du musst Geduld haben", rät ihm der kleine Luka, und mit etwas Glück brennt schließlich das Streichholz.

Die Fürbitten werden von Kindergartenkindern vorgetragen:

Ein Funke genügt, um anderen Menschen zu helfen und ihnen beizustehen.
Gott, wir danken dir dafür.

Ein Funke genügt, um die Hoffnung nicht aufzugeben und wieder zu lachen.
Gott, wir danken dir dafür.

Ein Funke genügt, um Freunden in schweren Situationen beizustehen.
Gott, wir danken die dafür.

Ein Funke genügt, um Menschen durch Musik eine Freude zu machen.
Gott, wir danken dir dafür.

Ein Funke hat genügt, ein Festival für UNICEF auf die Beine zu stellen, das so viele Menschen begeistert hat.
Gott, wir danken dir dafür.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes liegt bei den Musikgruppen von Hl. Geist, die unter der Leitung von Clemens Gillhaus wieder einmal durch eine großartige Leistung die Zuhörer erfreuen und begeistern können. Auch hier kann man sagen: Ein Funke hat genügt.

Nach dem Gottesdienst bedankt sich Pfarrer Christoph Rensing bei allen, die beim Lagerfeuergottesdienst mitgewirkt haben, besonders auch bei Pfarrer em. Franz Lutum.
Sein besonderer Dank gilt Clemens Gillhaus, den beteiligten Musikgruppen und den vielen Helfern aus dem Organisationsteam des UNICEF Musikfestivals, die mit unermüdlichem Einsatz dafür gesorgt haben, dass dieses Fest  zu einem derartigen Erfolg wurde. Nach einem Dankeschön an die Sponsoren, Spender und Schirmherren des Festivals erfolgt die Spendenübergabe.

 
 

Einen Scheck über sensationelle 26212 € können Luka und David an die Vertreterinnen von UNICEF Deutschland, die aus Köln angereist sind, überreichen. UNICEF setzt sich weltweit dafür ein, das Überleben von Kindern zu sichern und ihre Rechte zu verwirklichen. In über 150 Ländern arbeitet UNICEF daran, die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern, und sorgt für eine bessere medizinische Versorgung und ausreichende Ernährung, für sauberes Trinkwasser und Bildung.

Wer noch einmal die Highlights des Musikfestivals erleben möchte, kann das mit Hilfe einer von Helmut Eiterig und Mario Canu erstellten DVD tun, die hier gerade an Landrat Thomas Kubendorff übergeben wird. Die DVD kann zu einem Preis von 5 € bzw. 7,50 €  im Cafe Extrablatt, im Kindergarten Hl. Geist oder bei Clemens Gillhaus erworben werden.

Mit dem Lied "We are the world, we are the children...", in das alle Anwesenden einstimmen, endet die Spendenübergabe.

 

Auf diesen Augenblick haben die Kinder schon lange gewartet: Stockbrot abbacken am Lagerfeuer und Eis essen. Das macht allen sichtlich viel Spaß. Auch für die Erwachsenen ist gesorgt. Sie können die Veranstaltung bei einem Fläschchen ausklingen lassen.

Nach und nach setzt die Dämmerung ein. Noch herrscht reges Treiben auf dem Kirchplatz. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass diese Form des Gottesdienstes von den Gemeindemitgliedern gerne angenommen wird. Ein herzliches Dankeschön auch von dieser Stelle an die Organisatoren, die Musikgruppen und die Helfer, ohne die ein solcher Gottesdienst  nicht möglich gewesen wäre.

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