Richtiges Verhalten im Straßenverkehr
Info-Veranstaltung der Kreispolizeibehörde für die Senioren von St. Konrad
Ein Bericht von Rita Walters

 

Am Mittwoch, den 11.11.09 waren zwei Vertreter der Kreispolizeibehörde in Ahlintel zu Gast. Herr Baumgart und Herr Beckmann informierten 25 hauptsächlich ältere Ahlinteler Mitbürger in der Alten Schule über das richtige Verhalten von Fahrradfahrern im Straßenverkehr. Besonders wurden dabei die unterschiedlichen Kreisverkehre in Emsdetten beleuchtet.

 

 

 

Die Herren von der Polizei betonten ausdrücklich, wie  gerne sie der Einladung von Hedwig Reckert gefolgt seien.

 

Ältere Mitbürger hätten meistens Angst davor, der Polizei Fragen zum Straßenverkehr zu stellen, weil sie befürchteten, ihre Fahrerlaubnis zu verlieren.

 

Herr Beckmann betonte aber, die Informations-veranstaltung diene ausschließlich der Erhaltung der Mobilität der Senioren, und zwar so lange wie möglich.

Hedwig Reckert begrüßt die anwesenden Senioren


 

 

Für die Anschaffung eines passenden Fahrrades sollten ältere Mitbürger an folgendes denken:

   

  4 Ältere Herren sollten sich besser ein Damenfahrrad mit tiefem Einstieg anschaffen.
  4 Beim Fahrrad fahren sollte immer ein Helm getragen werden.
  4 Ein Nabendynamo erleichtert das Fahren mit Licht.
  4 Mit Standlicht wird man von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen.
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Bei Elektrofahrrädern sollte man daran denken, dass die Räder schnell sind und die Autofahrer die Geschwindigkeit nicht immer richtig einschätzen.

     
     
     
Informationen zum richtigen Verhalten in den Emsdettener Kreisverkehren:
     
1. Form: Fußgänger und Autofahrer sind gleichberechtigt und haben keine eigene Spur.
Beispiel : Rheiner Straße/Amtmann-Schipper-Straße)

 

Räder wie Autos  fahren im Kreisverkehr. Wer aus dem Kreis abbiegt, muss blinken bzw.  die Hand rechts herausstrecken.

2. Form: Radfahrer wie Fußgänger müssen dem Auto die Vorfahrt gewähren.
Beispiel: Borghorster Straße/ Spatzenweg beim neuen Aldie

 

Hier müssen Radfahrer und Fußgänger warten,  bis die Straße frei ist. Die Polizei betont, dass es für Kinder eine falsche Sicherheitsvermittlung bedeutet, wenn man ohne Not aus Kulanz anhält, um sie die Straße überqueren zu lassen. Kinder speichern dieses nach kurzer Zeit ab und werden davon ausgehen, dass die Autos immer anhalten. Dieses birgt eine unnötige Gefahr. Zur sicheren Überquerung sind die Überquerungshilfen auf den Straßen angebracht.

 

3. Form: Radfahrer und Fußgänger haben Vorfahrt.
Beispiel: Kreisverkehr Düsterbeck
Radfahrer  müssen im Kreis rechts herum fahren (Fahrtrichtung der Autos). Nicht vergessen: Mit Handzeichen angeben, dass man den Kreis verlassen möchte.
Fußgänger dürfen auch entgegen der Fahrtrichtung die Straßenseite wechseln. Das Gleiche gilt für Radfahrer, wenn sie das Rad schieben.
Besonders gefährlich ist die Einmündung der Südstraße in die Buckhoffstraße (bei Finke), da hier die Verkehrsteilnehmer oft mit hohem Tempo herausschießen, ohne den Verkehr von links zu beachten.
 

Allgemeine Informationen:
 

  4 Als Fahrradfahrer sollte man sich nie neben einen LKW einordnen, da man wegen des "Toten Winkels" nicht gesehen wird.
  4 An jeder Straßeneinmündung nach links schauen und mit dem Autofahrer Blickkontakt aufnehmen. Im Zweifelsfall lieber warten. Bei Dämmerung sollte man die Beleuchtung einschalten und Reflektoren an der Kleidung tragen.
     
 
 
Mit großem Interesse folgen die Senioren den Ausführungen der beiden Polizisten