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Fesseln
Jesus wird gefangen genommen. Man behandelt ihn wie einen
Schwerverbrecher. Er wird gefesselt und abgeführt.
Warum nur? Warum handelten die Menschen damals so?
Lasst uns darüber nachdenken, wen wir fesseln und wer uns fesselt. |
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Feuerschale
Weil es kalt war, setzte sich Petrus zu den anderen
ans Feuer. Als diese sagten: "Du bist doch auch einer von seinen
Leuten!" stritt Petrus aus Angst alles ab.
Wie oft haben wir Angst, die
Wahrheit zu sagen?
Wie oft drehen wir uns um und sagen lieber gar nichts aus Angst,
ausgelacht, gehänselt und ausgegrenzt zu werden. |
| Dornenkrone
Die Soldaten zogen Jesus seine Kleider aus. Sie
legten ihm einen roten Mantel um und setzten ihm als Zeichen seiner
Königswürde eine Dornenkrone auf. Dann verspotteten sie ihn als König
der Juden.
Verhalten wir uns heute nicht auch
so?
Es fällt leicht, Menschen auszugrenzen, sie zu erniedrigen und zu
verspotten, weil sie aus einem anderen Land stammen oder auch, weil sie
anders denken und handeln als wir.
Den Mut zu haben, etwas zu sagen, das fällt oft schwer. Aber in der
Gemeinschaft unseres Glaubens sind wir stark genug! |
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Kreuz tragen,
niederdrücken, aufhelfen
Ein Kreuz tragen heißt:
einsam sein, krank sein, arbeitslos sein, arm sein, alt und gebrechlich
sein, einen lieben Menschen verloren haben, nicht mitspielen dürfen.
Jesus wird das Kreuz auf die Schultern gelegt, er muss es tragen, es
führt kein Weg daran vorbei. Und er nimmt es auf sich, und indem er es
nimmt, sagt er ja dazu.
Jesus war so geschwächt, er konnte
das Kreuz nicht mehr tragen und fiel hin.
Da riefen sie einen Mann, der gerade vorbei kam und befahlen ihm, "Trag`
das Kreuz für den Mann!"
Haben wir wohltuende Hilfe schon
selbst erlebt oder sie uns vielleicht gewünscht? Haben wir den Mut, ein
Simon zu sein? |
| Nägel
Die Soldaten durchbohrten Jesus Hände und Füße
mit Nägeln und schlagen ihn ans Kreuz.
Manchmal schlagen auch wir andere
Menschen:
- mit Worten,
- mit Blicken,
- mit den Händen.
Jedes Wort, jeder Blick, jeder
kleine Schlag kann für den anderen ein Nagel sein, der ihn trifft,
durchbohrt und verstummen lässt.
Überlegen wir: "Wann habe ich in letzter Zeit jemanden bewusst verletzt,
wehgetan oder beleidigt? Wann habe ich mich schuldig gemacht?" |
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Augenbinden
Jesus geht durch die letzte Einsamkeit, selbst seinen
geliebten Vater spürt er nicht mehr in seiner Nähe.
Einsam kann jeder Mensch
irgendwann in seinem Leben sein. Als Zeichen der Einsamkeit sehen wir
hier Sprachlosigkeit und Blindheit. |